Junge Reporter
für die Umwelt

Bildung für nachhaltige Entwicklung


Die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung BNE“ der Vereinten Nationen (UN) 2005 bis 2014 zeigt die Wichtigkeit einer Auseinandersetzung mit den Herausforderungen einer sich verändernden Welt. Eine inter- und intragenerative Gerechtigkeit und damit eine für alle lebenswerte Welt basiert auf einer dauerhaften Verankerung von nachhaltigem Denken und Handeln. Es sollen deshalb Bildungschancen eröffnet werden, die eine Aneignung von Informationen, Werten und Verhaltensweisen ermöglichen. BNE bedeutet dabei Bildung, die Menschen altersgemäß dazu befähigt, gesellschaftliche Entwicklungen hinsichtlich der Zukunftstauglichkeit im Sinne der ökologischen Tragfähigkeit und der sozialen Gerechtigkeit auf Nachhaltigkeit zu bewerten. Das Ziel ist ein überlegter Umgang mit den Problemen und Aufgaben des Alltags durch erlernte Handlungsstrategien und angeeignete Lebensstile. Der interdisziplinäre Ansatz der drei Dimensionen Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft ist die Grundlage der Partizipation der Beteiligten und soll für die regionale- und die globale Ebene betrachtet werden.

Für die Ansätze der BNE steht auch das Projekt der Jungen Reporter für die Umwelt. Es handelt sich hierbei um ein internationales Projekt, das von der Foundation for Environmental Education (FEE) in Kopenhagen ins Leben gerufen wurde und ein Netzwerk für Umweltjournalismus in 64 Ländern weltweit darstellt. Ein wichtiger Teil des Konzeptes ist der internationale Austausch. Dieser findet unter den Organisatoren aus den einzelnen kulturell vielfältigen Mitgliedsländern innerhalb von Projekttreffen statt und innerhalb der TeilnehmerInnen in Form von Workshoptagen unter den WettbewerbsgewinnerInnen. Auch soll die gemeinsame Internetplattform www.youngreporters.org, sowie die Facebook-Seite Treffpunkte ermöglichen, Themen aufbereiten und somit die Blickwinkel für die Teilnehmenden erweitern.

Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler liegt darin, Umweltfragen und –probleme in ihrer Umgebung zu untersuchen, die Zusammenhänge kritisch zu analysieren und Lösungsansätze zu erarbeiten, die nach Möglichkeit vorbeugend im Sinne der nachhaltigen Entwicklung wirken. Dazu werden innerhalb der Verknüpfung von Umweltthemen und Journalismus von den Schülergruppen sowie Schülerzeitungen Wettbewerbsbeiträge für die „Jungen Reporter für die Umwelt“ und die „Litter Less Kampagne“ in Form von Artikeln, Fotoserien und Videos entwickelt. Das Angebot von verschiedenen Workshops soll dabei mehrere Methoden zur Umsetzung vermitteln und sich inhaltlich im Kontext der Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales bewegen. Bei den TeilnehmerInnen sollen Soft Skills wie Eigeninitiative, Teamfähigkeit, soziale Verantwortung und Führungsqualität gestärkt werden. Zur Fortführung dieses Ansatzes wird das Projekt weiterentwickelt und es wird ein Online-Leitfaden für LehrerInnen zur eigenständigen Umsetzung im Unterricht und ein Online-Training für SchülerInnen zur selbstständigen Erarbeitung von Themen des Umweltjournalismus entwickelt.

Weitere Informationen finden Sie auf dem offiziellen BNE- Portal:

www.bne-portal.de

Weitere Links zum Thema:

http://unesco.de/home.html

www.transfer-21.de